Saturday, 24. July 2010

Rind (frisch durchgedreht), Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette, Sesambrötchen, Senfsaat, Senf, Ketchup, Eisbergsalat, Tomate (deutsche, schmeckt nach Sommer!), Gurke, Gorgonzola. Garant für volle Mägen und duftige Bude.
Thursday, 27. May 2010
Altenburger Ziegenkäse heißt zwar Ziegenkäse, besteht aber nur zu 15% aus Ziegenmilch. Pasteurisierter Ziegenweichkäse, der nur zu 15% aus Ziegenmilch besteht, schmeckt nach pasteurisiertem Kuhweichkäse (Typ 50 Pfennig) und selbst das ist nicht viel. Als Besonderheit enthält der Altenburger Ziegenkäse Kümmel. Davon eine ganze Menge. Wenn man auf Kümmel nun nicht so steht und diesen - wenn überhaupt - am ehesten im Sauerkraut, Brot oder Harzer Käse runterbekommt, sollte man vom Altenburger Ziegenkäse dringend die Finger lassen. Da hilft auch "handgekäst" und die geschützte Ursprungsbezeichnung nicht. Fader pasteurisierter Käse mit Kümmel. Mäh. (Hey, ganz ohne Zonenwitze!)
Aber wie sagt der Franke so schön? Der Hunger drreibds nei.
Notiz an mich: Nur weil da "Ziegenkäse - Diese Woche im Angebot!!!" steht und Ziegenweichkäse gerade ganz oben auf der Habenhabenhaben-Liste steht, sollte man das übliche Verpackunglesen bei unbekannten Produkten nicht vernachlässigen.
Tuesday, 4. May 2010
Ohne Schnickschnack und Panade. Dazu Schwarzbrot und warmer Fenchelsalat. Danke für die Idee, Steph!
( Rohmilchcamembert aus Isigny, 20 Minuten bei 200°C gebacken, vorher mit etwas Olivenöl beträufeln, getrockneten Rosmarin darüberstreuen und geschnittene Knoblauchzehe darauf verteilen.)
Monday, 26. April 2010
Jan fragt nach unserem Lieblingspizzabelag und verlost unter den Antwortern 10 Pizzasteine. Das finde ich super, mein Pizzaboden wird nämlich nie so wie ich ihn gerne hätte. Ein Pizzastein ist sicherlich der erste Schritt zur besseren Pizza. ;)
Auf der Suche nach dem Teig, der mir noch zu meinem Glück fehlt, bin ich schon länger. Nathalies Rezept war das nächste auf der Liste und heute dran. Der Teig ist zwar anfangs etwas klebrig, mit extra Mehl aber gut zu verarbeiten und lässt sich schön dünn ausrollen. Gefällt mir sehr gut, wird es wieder geben.
Was den Belag angeht, bin ich einfacher glücklich zu machen. Gekochter Schinken, Pepperonisalami, eingelegte Pepperoni, Oliven, rote Zwiebeln und ordentlich Käse auf meiner Pizza und der Abend ist gerettet. Wenns mit dem Boden doch genau so wär. ;)
Die rechte Seite der Pizza gehört übrigens dem Liebsten. Dem können rote Zwiebeln und Oliven gestohlen bleiben. Nathalies Teig kam dafür um so besser an. ;)
"Lieblingspizza" vollständig lesen
Wednesday, 21. April 2010
Einfachstes, kinderfreundliches, sauiges Fastfood. Aus vollstem Herzen ungesund und in ähnlichen Varianten in vielen amerikanischen Haushalten und Fastfoodetablissements aufzufinden. Und ein Grundpfeiler amerikanischer simpler Küche: Sloppy Joes.
Man nehme pro Person ca. 100-150 Gramm Rinderhack (sollte für zwei große Sloppy Joes reichen), 1 Karotte, etwas Wasser, 1 EL Tomatenmark, 3-4 EL Ketchup, Brötchen oder Baguette nach Geschmack und Hunger und nach Belieben "amerikanischen", also Scheiblettenkäse. Vernünftiger Käse ist ausdrücklich untersagt.
Hack krümelig braten, kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und was sonst noch so rumliegt (Paprika, TexMex-Würzmischung), würzen, Karotten dazu raffeln, Tomatenmark einrühren, soviel Wasser angießen, dass die Karotten in 15 Minuten mit Deckel auf der Pfanne gar sind und noch minimal Flüssigkeit übrig ist. Ketchup einrühren und kurz warm werden lassen, abschmecken. Einen Teil der Masse vorsichtig auf eine Brötchen- / Baguettehälfte schmieren, Käse und Deckel drauf, Serviette mitnehmen und ordentlich sauen beim Essen. Fertig.
Eigentlich sind Sloppy Joes ja auch nur dekonstruierte Hamburger und eigentlich kann man aus dem Grundprinzip "Sloppy Joe" etwas sehr feines machen, mit Salat, z.B. Rucola, Blauschimmelkäse, ohne Ketchup, dafür mit Tomatenchutney. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Manchmal muss es aber Trash sein.
Tuesday, 9. February 2010
Beim morgendlichen Feeds-Lesen bei den Kochbanausen habe ich diese Pide entdeckt, sofort Hunger drauf bekommen und Zutaten gecheckt. Was den Teig angeht habe ich mich an die Vorgaben gehalten, lediglich mit 500 g Mehl, wie beim Kuriositätenladen. Die Menge reicht für 8 Pide und sollte 4 Personen als Hauptgericht sättigen.
In einer ausgiebigen Faltanleitung werde ich mich nicht austoben, das haben die Kochbanausen und Steph prima erklärt. Meine Füllung ist auch leicht abgewandelt, ich hatte eine Schüssel voller frischer Tomaten, die verarbeitet werden wollte und so als Soße zum Einsatz kam. Außerdem kommt Zucchini und ein Käse nach Feta-Art in meine Füllung. Das Hackfleisch brate ich vor dem Mischen mit den anderen Zutaten mit orientalischen Gewürzen krümelig an, das gibt extra Röstaromen. ;)
Als Dip habe ich einen recht flüssigen Naturjoghurt mit kräftig Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und etwas Muskatnuss serviert, das hat wunderbar zu den Pide gepasst und imitiert die knoblauchfreie "Dönersoße".
Pide gibts bei uns in der Gegend bei türkischen Imbissen eher selten, Dauerbrenner sind Döner und Lahmacun. Um so appetitanregender die Vorstellung von nicht-fett-triefendem, knusprig-weichem Pide!
"Nachgebaut: Pide" vollständig lesen
Sunday, 3. January 2010
Winter ist immer wieder die Zeit der seligen Cholesterintode. Hauptsache Käse. Ein paar Vitamine verstecken sich ja auch unter der goldbraunen Schicht Glücksgefühl. Deswegen wird das hier die schnickschnackfreie Variante meines Beitrags zum Soulfood-Blogevent im Kochtopf.
Als Gemüsezusatz für den Nachoteller habe ich am liebsten Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Chilis. Bohnen und Maiskörner sind jedoch auch lecker und passend. Bratenreste in Würfelchen oder krümelig gebratenes Hackfleisch werten das Ganze auch für notorische Fleischesser auf.
Zum Dippen mag ich zu Nachos gerne einen gewürzten Sauerrahm mit Kräutern, die typische TexMex Salsa aus dem Supermarkt passt jedoch auch wunderbar.
"Nachos mit extra Käse, bitte!" vollständig lesen
Tuesday, 15. September 2009

Ferienküche.. Und schon schweifen die Gedanken...
Zu eiskalten Pizzen in Wagenradgröße (mit Hackbällchen!) zum Frühstück in einem schäbigen L.A. Airport Hotel. Nach New York, zum zweitbesten Steak meines Lebens, mit Süßkartoffelpüree, Zwiebelringen und Ofenkartoffeln. Zu unanständig großen, selbst zusammengebauten Sandwiches in irgendeinem Nationalpark im mittleren Westen, garniert mit Nachos und scharfem Käsedip. Und hinterher Marshmallows überm Lagerfeuer halb angekokelt und cremig, aufgespießt an dekonstruierten Drahtkleiderbügeln. Zu einem riesenhaften und supersaftigen Schweinebraten, der in einer backyard in Modesto, CA den ganzen Tag über vor sich hin grillt und abends die gesamte Familie samt Cousins und Cousinen plus ein Wohnmobil voller Freunde bis zur Unbeweglichkeit sättigt. Zu dem Pfund frischer Garnelen aus der Markthalle in Barcelona, auf dem winzigen Tischchen eines Hotelzimmers gepult oder bei einem Picknick im Park Güell, mit trockenem Weißbrot und katalanischem Käse hinterher. Zu in saurer Sahne erfolgreich ertränkten Pierogi, gefüllt mit Kartoffeln und Kraut, nebenan ein Tässchen Barszcz in der Mensa der Breslauer Uni. Zu einer Seezunge, die links und rechts über einen ohnehin schon viel zu großen Teller in einem winzigen, von Einheimischen geführten kanarischen Restaurant hängt und keinen Platz mehr für die in Meersalz gekochten Kartöffelchen lässt. Und schließlich Tessiner Schnitzel, das ich mit dem einen Urlaub in Südtirol verbinde, bei dem ich Schwimmen gelernt habe. Tomatiger Käseschnitzelmatsch. Irgendwie seltsam und sehr 80er Touristenklitsche, aber irgendwie auch gut.
Aber eigentlich machen die Menschen, die man mit diesen Urlaubs-Essen verbindet, erst den Reiz dieser Erinnerungen aus.
"Tessiner Schnitzel - Blogevent XLIX - Ferienküche" vollständig lesen
Thursday, 9. April 2009
Das oben so hübsch bei Nachteinbruch portraitierte Radicchio-Risotto (man beachte den nostalgischen Farbstich) hätte eigentlich ein Champignon-Risotto sein sollen. Leider hält gelegentlich auch das Gemüse von tegut (gute Lebensmittel) nicht, was es verspricht. Gerade die Pilze sind in letzter Zeit öfters "überlagert", die eben frisch gekauften Champignons wanderten direkt nach dem Aufschneiden einer nach dem anderen in den Biomüll. Innen braun-grau verfärbt und labberiger als ein alter Spülschwamm hatten die Guten nur noch Ekelpotential.
Zum Glück hatte ich einen "mal sehn was aus dem wird"-Radicchio eingepackt, nach Lektüre von Nach Dienstschluss, war ich mir mengenmäßig zwar wegen meiner 80g nicht mehr so sicher, Robert hingegen war bei seiner Radicchio-Pasta deutlich freigiebiger, da war das Vertrauen in den kleinen roten Salatkopf dann wieder hergestellt. Die Bitterkeitsdosierung war für mich annähernd perfekt.
Mein Risotto hier ist die "schmale" Variante, wer mag darf natürlich unanständige Mengen Butter, noch mehr Parmesan und Weißwein hinzufügen.
"Radicchio-Risotto" vollständig lesen
Saturday, 15. November 2008
Mein Haushalt ist zu klein um einen ganzen Truthahn in auch nur einer Woche zu vertilgen, da kam mir für das Blogevent die Idee für einen Putenhackbraten ganz recht. Die Zubereitungsart ist zwar nicht wirklich traditionell gutbürgerlich-amerikanisch, aber Bacon heilt alle Wunden.
Und Käse natürlich. Hier habe ich einen uralten Gouda verwendet, der wurde von der Konsistenz her allerdings etwas fester als ich es mir gewünscht hätte, ich denke mit einem mittelalten, fetten, cremigen Käse ist man bei diesem Rezept besser bedient.
Die Paprikastückchen im Brät machen den Braten sehr saftig und die recht dicke Paprikasoße geht fast schon als Gemüsebeilage durch.
Ein original amerikanisches Thanksgiving war mir leider erst zweimal vergönnt, die Ausmaße der Festtafeln stellten allerdings selbst 3-Tage-Weihnachts-Schlemmen in den Schatten. Allein die Anzahl an Beilagen die serviert wurden... Kürbispie, Süßkartoffelpie, diverse Gemüse, Stuffing, Cranberries, Dinner Rolls.. Nicht zu vergessen die folgenden, sehr truthahnsandwichreichen Tage.
Und wofür ich wirklich dankbar war dieses Jahr ist der 20. Juli.
"Putenhackbraten mit Paprika und Käse" vollständig lesen
Wednesday, 24. September 2008
Wer Spinat nicht mag, hat heute schon verloren. ;) Natürlich lässt sich das Grünzeug auch mit anderem Gemüse ersetzen, solang es nicht zu sehr suppt beim garen. Oder einfach doppelt soviel Käse und etwas frisches Basilikum. Oder ein wenig angedünstete Paprika. Oder einfach Hack. Man kennt das ja vom Türken. ;)
"Knusprige Spinat-Feta-Päckchen" vollständig lesen
Wednesday, 24. September 2008
Seit Wochen war mir nach Cheeseburger. Ich bin zwar desöfteren an einschlägigen Burgerketten vorbeigelaufen, konnte aber leicht widerstehen. Wenn einem nach ordentlichen Burgern gelüstet, ist der Fastfoodkram nur ein schlechtes Surrogat.
Vermutlich ist der steigende Cheeseburger-Hunger auf täglichen Konsum von I can has cheezburger zurück zu führen. Cat Content!!
"Cheezburger" vollständig lesen
Tuesday, 5. August 2008
Entdeckt bei Lamiacucina: Die schweizer Variante des angemachten Camembert. Da ich die Rinde des Camembert drangelassen habe, ist die Creme leider nicht ganz so hübsch homogen geworden wie bei Herrn und Frau Lamiacucina, aber der Geschmack hat überzeugt. Leider war auf die schnelle kein chices französisches Paprika-Pulver aufzutreiben, es musste ein sehr aromatisches ungarisches herhalten. Der Schärfe hab ich mit etwas Pul Biber nachgeholfen. Und ein winziges bisschen Knoblauch konnt ich mir nicht verkneifen.
Edit: Das ganze klappt auch wunderbar mit Gorgonzola, da allerdings ohne Paprikapulver.
"Nachgebaut: Camembert à tartiner" vollständig lesen
Wednesday, 7. May 2008
Meine ersten Konakte mit Makkaroni in einer fiesen Käsesoße müssen irgendwann Ende der 80er in einem Wohnmobil in den USA gewesen sein. Als Kind konnte man mir praktisch alles verkaufen, solange es unter einer ordentlichen Menge geschmolzenem Käse versteckt war. Selbst Fischsuppe. Der Trick zieht heute noch.
Seit dieser Zeit habe ich auch eine gewisse, teilweise nicht nachvollziehbare Affinität zu Kraft Dinner, wobei ich das auf sentimentale Urlaubsgefühle zurückführe und mir lieber "richtige" Macaroni and Cheese koche. Diese ordentliche Hausmacher-Variante, allerdings mit Paprika, beschreibt Sheila Lukins in ihrem grandiosen USA Cookbook. (Die deutsche Ausgabe ist gelegentlich für 5-10 Euro auf Wühltischen im Buchhandel zu finden.) Hier gibts allerdings meine abgewandelte und immer-wieder-gekochte Version der Macaroni von Ms. Lukins.
Monterey Jack und kräftiger Cheddar, wie im Rezept angegeben, sind bei uns kaum bis gar nicht zu beschaffen, aber ein halbwegs kräftiger Käse, der gut schmilzt, sollte auch einsetzbar sein. Bei mir waren es Emmentaler und alter Gouda. Wenn die Soße so schmeckt, dass man sie am liebsten ohne die Nudeln essen würde, ist sie richtig.  Wie gut, dass gestern "International No Diet Day" war.
"Macaroni and Cheese" vollständig lesen
Friday, 4. April 2008
Wär der Curry nicht gewesen, hätt mans sogar TexMex schimpfen können. Aber mir war sehr nach Curry. Mais war leider aus, hätte aber wunderbar gepasst. Fleischhungrige könnten den Auflauf mit angebratenem Hackfleisch oder Stückchen von scharfer Paprikawurst aufhübschen. War aber auch so wiederkochenswert.
"Gemüseauflauf pikant ;)" vollständig lesen
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Kommentare
Fri, 13.08.2010 17:37
hallo der luis ist einfach super habe als kind imer gern dise Filme geschaut, aber heute auch noch.. wollte dich [...]
Fri, 13.08.2010 13:36
Grüß dich Evi! Hier ist die Abstimmung und der Round [...]
Wed, 11.08.2010 08:49
Hehe, sehr gut! Ich bin dann mal im Suq! Ich dachte ja eher an ein gemütliches Homeoffice mit Internetversandhandel. [...]
Tue, 10.08.2010 12:43
Gute Idee, ich mache mit! Ich kann mir dich da auch richtig vorstellen: [...]
Sat, 07.08.2010 17:30
So oder so ähnlich ist der Plan.
Sat, 07.08.2010 17:29
Naja, das Einzige, was du brauchst, ist Stauraum. Bei den Gewürzen, von denen ich weiß, dass wir vor dem Verfallsdatum [...]
Sat, 07.08.2010 17:12
Ach, ich finde die Gewinnspanne bei Koriander vollkommen ausreichend. Wenn ich mich anstrenge, bekomme ich vielleicht [...]
Sat, 07.08.2010 15:31
Na dann macht man sich drei kleine Töpfchen fertig - für jedes Jahr der Haltbarkeit eins - und verschenkt den Rest [...]
Sat, 07.08.2010 14:24
Interessant. Aber Problem liegt daran, dass wir 1 kilo Gewürz für eine Familie sehr viele Menge. Grüsse...
Sat, 07.08.2010 13:07
Noch mehr verdienst Du mit besonderen Gewürzen wie Vanille oder Safran.
Sat, 07.08.2010 12:34
Hunger!!!!
Thu, 05.08.2010 08:36
(ist erlaubt.
Thu, 05.08.2010 08:35
Freut mich!
Thu, 05.08.2010 08:32
Hauptsache irgendwas kräftiges. Mit diesen Plastikkäsen kann ich nicht so.
Mon, 02.08.2010 22:33
Gerade eben über diesen Beitrag gestolpert: Den Burger nehm' ich! Jetzt! Liebe Grüße, Sus (noch klammheimlich den [...]